Deutsche Kirche

www.german-church-south-westandwales.org.uk
(deutsche Kirche in SW England und Wales)

www.ev-synode.org.uk
(evangelische Synode deutscher Sprache in Grossbritannien)

Jeweils am zweiten Sonntag im Monat um 15.00 findet ein Gottesdienst der Martin Luther Gemeinde in der Holy Epiphany Church in Bournemouth statt mit anschließendem Kaffee und Kuchen. 

ADRESSE:
46/48 Castle Lane West (Ecke Redbreast Road)
Bournemouth BH9 3JT

 GOTTESDIENST TERMINE: jeweils am 2. Sonntag im Monat um 15.00

09. February 2014

09. March 2014

DIENSTAGTREFFEN:

Jeden ersten Dienstag im Monat zum gemeinsamen Mittagessen in verschiedenen Venues.

Kontakt: Marianne Crane
Tel: 
01202 530593
marianne1812@yahoo.com

DONNERSTAGTREFFEN für Pensionäre:

Jeden 3. Donnerstag im Monat treffen sich Gemeindemitglieder und Freunde zum Mittagessen in einem Restaurant/pub.

Kontakt: Leslie Main
Tel: 01202 721743

FREITAG Kaffee Klub:

Jeden ersten Freitag im Monat gibt es Kaffee Klub in der Kirche um 14.00.

Kontakt: Dennis Smith
Tel: 
01590 551024

GEMEINDEBRIEF:
Die deutsche Kirche in Bournemouth freut sich über Freunde, Teilnehmer und Mitglieder!
Wenn du den Gemeindebrief der deutschen Kirche in Bournemouth (und SW Englands) per Post  zugeschickt  haben willst, dann melde dich bitte bei Mike Clayden:clay934494@aol.com.
In der Kirche kann man den Gemeindebrief  kostenlos mitnehmen.
Der Emailversand wird im Pfarramt geführt: bristol@german-church.org.

 

Pfarrer Albrecht Köstlin – Büürma
Bristol
bristol@german-church.org
Tel: 0117 9574034
mob: 07901 399122

KINDERGOTTESDIENST:

findet während des Gottesdienstes an angegebenen Terminen statt.
Wir erzählen eine Geschichte aus der Bibel, basteln und singen Lieder.
Wir sind eine Gruppe von ca.6-8 Familien; die Kinder sind zw. 2 und 11 Jahre alt.
Nach dem Kindergottesdienst nehmen wir bei gemeinsamen Kaffee und Kuchen teil.

Im April und  August  gibt es keinen Kindergottesdienst, da Schulferien sind.

Wir freuen uns über weitere Leute!

Kontakt: Cassandra Scholz
Tel: 01425 479101
cassscholz1@yahoo.co.uk

 

 

  • DIE DEUTSCHE KIRCHE IN BOURNEMOUTH     heute und damals:

 

 

 

Die Leute:

Viele der deutschsprechenden Mitglieder sind mit britischen Partnern liiert oder sind zum Arbeiten hierhergekommen. Es gibt natürlich auch deutschsprechende Briten, die weiterhin deutsche Kontakte und Sprache pflegen wollen.

 

Die Venues:

 

Der Gottesdienst findet in der Holy Epiphany Church in 46 Castle Lane West statt wo Räumlichkeiten gemietet werden seit dem Verkauf der Martin-Luther Kirche in Moordown.

 

Die Samstagschule in Bournemouth sowie die Eltern-Kind Gruppe in Christchurch wird von der Kirchengemeinde finanziell unterstützt. Hallen für diese Gruppen werden von verschiedenen Kirchen angemietet.

 

Gemeindeveranstaltungen:

Die Martin-Luther Kirche trifft sich am zweiten Sonntag im Monat um 15.00 zum Gottesdienst/Kindergottesdienst mit anschliessendem Kaffee und Kuchen.

Es gibt ca. 100 Gemeindemitglieder.

 

Weiters wird meist monatlich ein Gesprächskreis, ein lunchclub an einem Dienstag und Donnerstag und ein coffee afternoon angeboten.

 

Der Pastor:

Seit September 2010 ist Pastor Albrecht Köstlin-Büürma mit seiner Frau in Bristol ansässig.

Sie betreuen 10 Gemeinden in Süd England und Wales:

Cardiff, Newport, Swansea, Llanelli, Bristol, Bath, Swindon, Bournemouth, Southampton und Portsmouth.

 

 

 

GESCHICHTE DER GEMEINDE BOURNEMOUTH

 

Vorgeschichte:

Seit 1669 gibt es eine deutschsprachige protestantische Gemeinde in London. Ausserhalb von London enstanden im 19. Jahrhundert mehrere deutschsprachige Gemeinden.

Vor dem 2. Weltkrieg flüchteten Menschen aus Deutschland, Österreich und dem Sudetenland nach Grossbritannien.

Nach dem 2. Weltkrieg blieben deutsche Kriegsgefangene zurück. Ende der 40er und Anfang der 50er Jahren kamen deutsche Frauen britischer Soldaten sowie weibliche Arbeitskräfte nach Grossbritannien.

Durch diese Einwanderung entstanden weitere deutsche Gemeinden.

 

Die hauptamtlichen Pastoren werden von der evangelischen Kirche in den Aussendienst entsandt.

Die britischen deutschsprachigen Gemeinden sind zu einer ‘Lutherischen Synode im Vereinten Königreich’ zusammengefasst, die es seit 1955 gibt.

 

Es gibt 28  Gemeinden reformatorischer Herkunft, die in 7 Pfarramtsbereichen zusammengefasst sind:

  • Schottland und Nordostengland
  • Nordengland
  • Midlands
  • Ostengland
  • London-Ost
  • London-West
  • Südwestengland, Süd-und Westwales

 

 

 

 

 

 

Der Anfang der Martin-Luther Kirche in Bournemouth:

 

Seit Dezember 1949 gibt es deutschsprachige Gottesdienste in Bournemouth.

 

Mit dieser Anzeige beginnt die Geschichte der Gemeinde Bournemouth:

 

‘Germans and Austrians in Bournemouth have for some time wanted to get together. Their wish was recently transmitted to Pastor Liemar Hennig of Hamburg Lutheran Church who is in London.

 

The wish will be granted on Sunday, December 18th.

 

A Christmas gathering is to be held at the Church House,  St. Stephens Road in Bournemouth from 3.30 – 6.00 pm.

German speaking residents of the district are invited.’

 

150 Leute folgten dieser Einladung.

Gastgeberin war eine deutsche Pastorenfrau aus Danzig von der ‘Richmond Hill Congregational Church’. Viele der Leute waren nur kurzfristig hier und sind wieder zurück nach Deutschland oder Österreich. Die gebliebenen Gemeindemitglieder waren vor allem Frauen, die englische Männer geheiratet hatten und Kriegsgefangene, die hier geblieben sind.

 

Das Venue:

Die Gottesdienste wurden in verschiedenen Kirchen abgehalten, zuerst in der Holy Trinity Church in der Old Christchurch Road, dann in der St. George Methodist Church sowie in der Charminster Congregational Church in Bournemouth.

 

1963 wurde die Kirche St. Birinius, in Easter Road gekauft und in ‘Martin-Luther Kirche’ umbenannt. Dies war eine anglikanische Missionskirche von St. John’s Church in Moordown. Der letzte Gottesdienst wurde hier am 28.01.2007 gehalten. Das Grundstück wurde verkauft und am Platz der damaligen Kirche sind heute moderne Stadthäuser.

 

Einige der englischen Gemeindemitglieder dieser Kirche blieben auch ohne Deutschkenntnisse dieser Kirche treu und dienten der deutschen Gemeinde weiter als caretaker und Organistin, Ruth und Auntie Ellis. So wurden zB übersetzte Predigttexte ausgehändigt, die Lesung auch auf englisch angesagt und Lieder gesungen zu denen es englische Texte gab.

Seit 1956 gibt es Gemeindeversammlungen und der erste Kirchenvorstand wurde gewählt.

 

Die Pastoren:

Von 1964-68 gab es auch Vikare, die für ein halbes Jahr nach Bournemouth kamen.

Die Pastoren betreuten die Kirche von London aus bis die Pfarre 1968 einen ansässigen Pastor bekam.

 

Der erste ansässige Pastor war Pastor Otto Fliedner unter dem das ‘Pfarramt Süd’, das ‘Gemeidepfarramt Südengland Hampshire und Dorset’ entstand.

 

Dieser Pastor wohnte in einem Pfarrhaus in Richmond Park Avenue und betreute auch die Gemeinden in Southampton und in Portsmouth.

 

 

 

 

Portsmouth und Southampton:

 

Portsmouth hat seit 1969 eine Gemeinde und Southampton seit 1965. Diese Gemeinden wurden anfangs Predigtstationen genannt.

 

Die Gemeinden dieser Städte widmeten sich besonders der Seemannsmissionsarbeit.

 

Aus der Gemeindeverfassung Portsmouth 1973 ist zu ersehen, dass den deutschen evangelischen Kirchen das ökumenische Gedankengut wichtig war, da viele Deutschsprechende römisch-katholisches Glaubensbekenntnis haben.

Fern von der Heimat verbindet Sprache und Glaube. Matthäus 18/20: ’Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.’

 

Die Arbeit:

Die Gemeinde Bournemouth betreute ebenfalls die Seemannsmissionsarbeit, auch in Poole und Weymouth sowie die deutschsprachigen Urlauber und Sprachstudenten.

 

Auch war drei Jahre lang von 1971-74 eine dänische Sozialarbeiterin, Frau Kirsten Daugbjerg angestellt, die vor allem Au pairs, Sprachschüler und im Tourismus und anderwo angestellte deutschsprechende junge Leute betreute.

‘Barton House’ in Barton-on-Sea, ein Heim für 30 zT deutschsprechende Kriegsflüchtlinge, wurde von der Gemeinde Bournemouth viele Jahre lang betreut. Viele dieser Kriegsflüchtlinge kamen aus osteuropäischen Ländern.

 

 

 

Gemeindeveranstaltungen:

Es gab zu verschiedenen Zeiten Hauskreise, Rüsttage, Gemeindeausflüge, Einladung anderer deutschen Gemeinden in England, Familienfreizeiten, Kirchenchor, Predigtvorbereitungsabende, Filmabende sowie fundraising events wie zB Basare.

 

 

 

 


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