| KULTUR-
UND MUSIKSEITE - German songs and rhymes
Die
Kraft der Musik (Zusammengefasst aus der Apotheken Umschau 01/08 )
Singen
- erleichtert die Anpassung an Stress - steigert das Wohlbefinden - erhöht
die Abwehrkraft - verbessert die Sauerstoffversorgung des Organismus Wissenschaftler
haben in den vergangenen Jahren viele positive Auswirkungen des Singens auf das
soziale, psychische und körperliche Wohlbefinden entdeckt. In einer Studie
an der Universität Wien wurde nachgewiesen, dass lustvolles Singen schon
nach 20-30 Minuten Veränderung in der hormonellen Steuerung auslöst:
Die Produktion des Stresshormons Adrenalin wird gedämpft, die von Noradrenalin
erhöht, was dem Körper die Anpassung an Stress erleichtert. Im Gehirn
werden außerdem vermehrt die Botenstoffe Dopamin und Serotonin ausgeschüttet,
was eine Steigerung des Wohlbefindens bewirkt. Singen wirkt sich auch positiv
auf die Abwehrkraft aus. In einer anderen Studie fand man bei Leuten, die singen,
mehr Immunglobulin A im Speichel - ein Antikörper, der Schleimhäute
vor dem Eindringen von Krankheitserregern schützt. Singen geht auch mit
einer vertieften Atmung einher und verbessert damit die Sauerstoffversorgung des
Organismus. Singen - fördert die psychische und körperliche
Entwicklung - fördert die Entwicklung von Sprache und sozialer Kompetenz Kinder
im Vorschulalter, die viel singen, entwickeln sich psychisch und körperlich
besser. In einer Studie an der Universität Münster wurde herausgefunden,
dass 'Vielsinger' in den Schultauglichkeitstests in wesentlichen Bereichen besser
abschnitten als Kinder, die wenig oder gar nicht sangen. Der Vorsprung zeigte
sich u.a. in der Entwicklung von Sprache und sozialer Kompetenz. Kinder, die
in der Gemeinschaft singen, können sich besser in andere einfühlen und
sie geben und erleben Unterstützung. In Deutschland gibt es derzeit
ca. 108000 nicht organisierte Gesangsgruppen, wobei zwölf Prozent der Deutschen
in einem Chor singen. Wenn eine Person immer wieder den falschen Ton trifft,
stecken laut Musiktherapeut Wolfgang Bossinger zu 98 Prozent psychologische Probleme
dahinter: 'Häufig resultiert Falschsingen aus Stress und Leistungsdruck oder
weil jemand früher negative Erfahrungen mit dem Vorsingen gemacht hatte',
sagt er. Oft würden Lieder auch in zu hohen Tonlagen angeboten, was untrainierte
Stimmen leicht abrutschen ließe. Er erlebt, dass in entspannter Stimmung
und bei richtiger Tonlage praktisch jeder singen kann. Männer haben noch
einen weiteren Grund zu singen. Verschiedene Studien haben herausgefunden, dass
es sie für die Frauen attraktiver macht! www.musikschulen.de www.saengerbund.de (Seite
des dt. Chorverbands) www.il-canto-del-mondo.de (internationales Netzwerk
zur Förderung des Singens) www.miz.org (deutsches Musikinformationszentrum) www.healingsongs.de (Verzeichnis
von Singgruppen für Laien)
THE POWER
OF MUSIC (summarised from the Apotheken Rundschau 01/08) SINGING: ·
helps us to manage stressful situations · heightens our wellbeing ·
strengthens our immune system · increases the circulation of oxygen
in our bodies - Scientists have discovered
many positive effects singing has on our social, psychological and physical wellbeing. Even
after only 20-30 minutes of vigorous singing it was demonstrated at the university
of Vienna that singing has a positive effect. The production of adrenaline is
decreased whereby noradrenaline is increased. This helps us to deal with stressful
situations successfully. The brain also releases more dopamine and serotonin which
increases our feelings of wellbeing. - Singing
also has a positive effect on our immune system. A different study found more
immunoglobulin A in the saliva of people who sang - this is an agent that helps
to protect our mucous membranes from infections. Deep breaths are taken when people
sing, this in turn helps to distribute oxygen around our bodies which guarantees
an improved blood supply to our organs. - Singing
aids the psychological and physical development as well as the development of
speech and social skills and competence. Preschool children who sing regularly
were found to have an advantage in their psychological and physical development.
At the university of Muenster it was found that the children who sang regularly
did better in all aspects of preschool testing than children who sang little or
not at all. Their advantage was mainly in speech and social development. Children
who sing in a group could also empathise better and give and receive peer support. In
Germany there are at present 108.000 not formally organised singing groups whereby
12% of Germans sing in a choir. Music therapist Wolfgang Bossinger says :
'98% of people who repeatedly sing out of tune suffer from underlying psychological
problems. Stress and fear of failure results in singing out of tune as well past
negative singing experiences like singing in front of a group of people. Often
songs are also pitched too high which again can cause an untrained voice to sing
out of tune. But if the songs are well pitched and sung in a relaxed atmosphere,
nearly everyone can sing.' Men have got another good reason to keep singing.
A number of studies have found that women find men who sing more attractive!
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