| JAHRESZEITENLIEDER
und -Reime Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder (unter
Bewegungslieder) FRÜHLING: ALLE
VÖGLEIN SIND SCHON DA
1. Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein
alle! Welch ein Singen, Musizieren, Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren! Frühling
will nun einmarschieren, kommt mit Sang und Schalle! 2. Wie sie alle lustig
sind, flink und froh sich regen! Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze
Vogelschar wünschen dir ein frohes Jahr, lauter Heil und Segen. 3.
Was sie uns verkünden nun, nehmen wir zu Herzen: Wir auch wollen lustig
sein, lustig wie die Vögelein, hier und dort, feldaus, feldein, singen,
springen, scherzen. Ein Vogel wollte Hochzeit machen ( unter 'lustige
Lieder') KUCKUCK, KUCKUCK
1. Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus
dem Wald. Lasset uns singen, tanzen und springen! Frühling, Frühling
wird es schon bald! 2. Kuckuck, Kuckuck, lässt nicht sein Schrein: 'Komm
in die Felder, Wiesen und Wälder! Frühling, Frühling stelle
dich ein!' 3. Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held! Was du gesungen, ist
dir gelungen: Winter, Winter räumet das Feld!' AUF
EINEM BAUM EIN KUCKUCK
1. Auf einem Baum ein Kuckuck -- Sim saladim bamba
saladu saladim -- auf einem Baum ein Kuckuck saß. 2. Da kam ein
junger Jägers - Sim saladim
da kam ein junger Jägersmann. 3.
Der schoss den armen Kuckuck - Sim saladim
der schoss den armen Kuckuck
tot. 4. Und als ein Jahr vergangen - Sim saladim
und als ein
Jahr vergangen war. 5. Da war der Kuckuck wieder - Sim saladim - da
war der Kuckuck wieder da! JETZT FÄNGT DAS SCHÖNE FRÜHJAHR
AN
1. Jetzt fängt das schöne Frühjahr an und alles fängt
zu blühen an auf grüner Heid und überall. 2. Es blühen
Blümlein auf dem Feld, sie blühen weiß, blau, rot und gelb,
es gibt nichts Schöners auf der Welt. 3. Jetzt geh ich über Berg
und Tal, da hört man schon die Nachtigall auf grüner Heid und
überall. ALLES NEU MACHT DER MAI
1. Alles neu macht
der Mai , macht die Seele frisch und frei. Lasst das Haus, kommt hinaus, windet
einen Strauss! Rings erglänzet Sonnenschein, duftend prangen Flur und
Hain, Vogelsang, Hoernerklang tönt den Wald entlang. 2. Wir
durchziehen Saaten grün, Haine, die ergötzend blühn, Waldespracht,
neu gemacht, nach des Winters Nacht. Dort im Schatten an dem Quell, rieselnd
munter silberhell, klein und groß ruht im Moos wie im weichen Schoss. 3.
Hier und dort, fort und fort, wo wir ziehen Ort für Ort, alles freut
sich der Zeit, die verschönt erneut. Widerschein der Schöpfung
blüht uns erneuend im Gemüt. Alles neu, frisch und frei, macht
der holde Mai ! HEI, LUSTIG IHR KINDER,
VORBEI IST DER WINTER!
1. Hei, lustig ihr Kinder! Vorbei ist der Winter!
Die Sonne erwacht; das Blümelein lacht. 2. Die Vögelein singen; die
Knospen aufspringen. Der Himmel ist blau und grün ist die Au. 3.
Hei, lustig, ihr Kinder! Vorbei ist der Winter und fort ist der Schnee. Herr
Winter, ade! MÄH, LÄMMCHEN, MÄH
Mäh, Lämmchen,
mäh! Das Lämmchen lief im Klee. Da stieß sich's an ein Steinchen, da
tat ihm weh sein Beinchen, da schrie das Lämmchen: 'Mäh!' Da
stiess sich's an ein Stoeckchen, da tat ihm weh sein Koepfchen,
Da
stieß sich's an ein Hölzchen, da tat ihm weh sein Hälschen,
Da stieß sich's an ein Sträuchlein, da tat ihm weh
sein Bäuchlein,
MAIKÄFER
FLIEG Maikäfer flieg! Dein Vater ist im Krieg. Deine Mutter
ist im Pommerland, Pommerland ist abgebrannt, Maikäfer flieg! KOMMT
EIN VOGEL GEFLOGEN
1. Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf mein'n
Fuß, hat ein Brieflein im Schnabel von der Mutter ein'n Gruß. 2.
Lieber Vogel, flieg weiter, nimm ein'n Gruß mit und ein'n Kuss, denn
ich kann dich nicht begleiten, weil ich hier bleiben muss. APRIL
, APRIL
April, April, April, der weiß nicht was er will. Mal
Regen und mal Sonnenschein, dann schneit es wieder zwischendrein. April,
April, April, der weiß nicht, was er will. Im Mai, im Mai, fühlt
unser Herz sich frei. Der Frühling strahlt im schönsten Glanz und
lädt uns ein zum Maientanz. Im Mai, im Mai, fühlt unser Herz sich
frei! REIME:
REGEN,
REGENTROEPFCHEN Regen, Regentröpfchen, regnen auf mein Köpfchen, regnen
in das grüne Gras, meine Füße werden nass. Der Frühling
ist kommen! Der Frühling ist da! Wir freuen uns alle, Juchheirassassa! Es
singen die Vögel von fern und von nah: Der Frühling ist kommen, der
Frühling ist da! Bald hört's auf zu regnen, die Sonne wird
scheinen, die Glocken werden klingen, die Vögel werden singen, die
Enten werden tratschen, die Gänse werden watscheln, der Kuckuck wird
schrein 's wird wieder schön sein! DER FRÜHLING Der Frühling
ist gekommen, das ist 'ne tolle Zeit. Die Blumen blühen alle, hab mich
so darauf gefreut! Die Osterglocken läuten, der Löwenzahn, der brüllt, Osterhas
kommt gelaufen, die Osternester sind gefüllt! Es gibt Schokolade zum Naschen und
bunte Eier in den Ostertaschen. Wir bemalen Eier für den Osterstrauch denn
das ist bei uns der Brauch. Auch in der Kirche wird gefeiert und hier und
da gibt's ein Osterfeuer. Der Frühling ist gekommen, das ist 'ne tolle
Zeit. Ich freu mich so -Ostern ist da! Hurra, juchheissassa! SOMMER:
TRARIRA,
DER SOMMER, DER IST DA!
1. Trarira, der Sommer, der ist da! Wir wollen
in den Garten und wollen des Sommers warten. Ja, ja, ja der Sommer, der
ist da! 2. Trarira, der Sommer, der ist da! Wir wollen hinter die Hecken und
wollen den Sommer wecken. Ja, ja, ja der Sommer, der ist da! 3. Trarira,
der Sommer, der ist da! Der Sommer hat gewonnen, der Winter hat verloren. Ja,
ja, ja der Sommer, der ist da! SUMM,
SUMM, SUMM
1. Summ, summ, summ, Bienchen summ herum! Ei, wir tun dir
nichts zuleide, flieg nur aus in Wald und Heide ! Summ, summ, summ, Bienchen,
summ herum! 2. Summ, summ, summ, Bienchen summ herum! Such in Blumen,
such in Blümchen, dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen, Summ,
summ, summ Bienchen summ herum! 3. Summ, summ, summ, Bienchen summ herum! Kehre
heim mit reicher Habe, bau uns manche volle Wabe! Summ, summ, summ, Bienchen
summ herum! REIME:
Im Sommer,
im Sommer, da ist die schönste Zeit, da freuen sich die jungen und
auch die alten Leut! Heidelbeeren, Heidelbeeren stehn in unserm Garten. Mutter
gib mir auch ein paar, ich kann nicht länger warten. Petersilie,
Suppenkraut wächst in unserm Garten. Unser Aennchen ist die Braut, kann
nicht länger warten. Roter Wein und weißer Wein, morgen soll
die Hochzeit sein. Ich lege mich ins hohe Gras und spiele heut verstecken. Um
mich sind tausend Käferlein, Wird jemand mich entdecken? Es riecht
nach Heu, es summt und brummt und jetzt zirpt eine Grille. Mir kommt
der Schlaf, ich fühl mich wohl in dieser lauten Stille! SONNENSCHUTZ Den
Sommer, den Sommer, den hab ich auch so gern. Ich sitze unterm Sonnenschirm und
sing das Lied vom Stern. Auf meine Haut geb ich Sonnencreme, Das ist recht
kühl und angenehm. Ich hol auch meinen Sonnenhut, der steht mir ganz
besonders gut! Zieh auch ein T-shirt an, damit die Sonne mich nicht stechen
kann. Ich beschütz mich vor Sonnenbrand und Hautschäden, da bedankt
sich die Haut das ganze Leben. Der Sommer, der Sommer, das ist die Sonnenzeit, nur
passt gut auf auf eure Haut, ihr lieben Leut! HERBST:
BUNT
SIND SCHON DIE WÄLDER
1. Bunt sind schon die Wälder, gelb die
Stoppelfelder, und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, graue
Nebel wallen, kühler weht der Wind. 2. Wie die volle Traube aus
dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt! Am Geländer reifen Pfirsiche
mit Streifen rot und weiß bemalt. 3. Flinke Träger springen, und
die Mädchen singen, alles jubelt froh! Bunte Bänder schweben zwischen
hohen Reben auf dem Hut von Stroh. 4. Geige tönt und Flöte bei
der Abendröte und im Mondesglanz; junge Winzerinnen winken und beginnen
frohen Erntetanz. GELBES BLATT,
FALLE AB (Reim)
1. Gelbes Blatt, falle ab bis der Baum kein Blatt mehr hat. 2.
Rotes Blatt, falle ab bis der Baum kein Blatt mehr hat. 3. Braunes Blatt, falle
ab bis der Baum kein Blatt mehr hat. 4. Buntes Blatt, falle ab bis der Baum
kein Blatt mehr hat. DER HERBST IST SCHÖN (nach der Melodie
von 'Alle Leut gehen jetzt nach Hause')
1. Der Herbst ist schön, der
Herbst ist schön - die Blätter fallen ab vom Baum. Grosse Blätter,
kleine Blätter, gelbe Blätter, rote Blätter, braune Blätter,
bunte Blätter. Der Herbst ist schön, die Blätter fallen ab vom
Baum. 2. Der Herbst ist schön x2-wir wollen im Wald spazierengehn. Grosse
Blätter,
Der Herbst ist schön, wir wollen im Wald spazierengehn. DIE
BLÄTTER WERDEN BRAUN 1. Die Blätter werden braun, der Wind
bläst sie vom Baum. Der Schmetterling ist fort, der Sommer wird
zum Traum. Der Sommer wird zum Traum. 2. Der Abend kommt schon bald, die
Nächte sind so lang. Und bald liegt weißer Schnee und draußen
ist es kalt. Und draußen ist es kalt. 2. Jetzt sitzen wir zu Haus, der
Ofen ist schön warm. Wir denken uns was aus, und halten uns im Arm. Und
halten uns im Arm. IHR BLÄTTER WOLLT IHR TANZEN?
1.
'Ihr Blätter wollt iht tanzen?' so fragt im Herbst der Wind. 'Ja, ja
wir wollen tanzen, x2 komm hol uns nur geschwind !' 2. Da fuhr er in
die Äste und pflückte Blatt für Blatt. 'Ja, ja wir woll'n
zum Feste x2 da tanzen wir uns satt/matt !' HEJO!
SPANN DEN WAGEN AN
Hejo! Spann den Wagen an denn der Wind treibt Regen
über's Land. Hol die goldnen Garben, hol die goldnen Garben! DER
HERBST Der Herbst, der ist so wunderschön, da werd ich in einem Meer
von Blaettern spazierengehn. Bald kommt dann auch Halloween, soll ich mich
verkleiden als Drache, Hexe oder Königin? Dann basteln wir eine Laterne
und singen über Sonne, Mond und Sterne. Wir sehn uns die Guy Fawkes
Feuerwerke an, hui, schön wie die Lichter im Himmel tanzen dann! Abends
seh ich bei meinem Fenster hinaus, laut schießen die Lichter in den Himmel
hinauf! Und die Blätter fallen weiter von den Bäumen herunter und
am Boden wird es bunter und bunter. Ach, der Herbst, der ist so wunderschön, da
werd ich in einem Meer von Blättern spazierengehn!
WINTER: A
B C DIE KATZE LIEF IM SCHNEE
1. A B C die Katze lief im Schnee, und als
sie dann nach Hause kam da hat sie weiße Stiefel an. Ojemine, ojemine
die Katze lief im Schnee. 2. A B C die Katze lief zur Höh'. Sie
leckte sich die Pfoten rein und ging nicht mehr in'n Schnee hinein. Ojemine,
ojemine, die Katze lief zur Höh'. 3. A B C die Katze lief zur Höh! Sie
leckt ihr kaltes Pfötchen rein und putzt sich auch die Stiefelein. A
B C und ging nicht mehr in'n Schnee! A, A, A DER WINTER, DER IST DA!
A,
A, A der Winter, der ist da! Herbst und Sommer sind vergangen, Winter, der
hat angefangen. A, A. A der Winter, der ist da! E, E, E er bringt uns
Eis und Schnee! Malt uns gar zum Zeitvertreiben Blumen an die Fensterscheiben. E,
E, E er bringt uns Eis und Schnee! I, I, I vergiss die Armen nie! Wenn
du liegst im warmen Kissen, denk an die, die frieren müssen. I, I,
I vergiss die Armen nie! O, O, O wie sind wir Kinder froh! Sehen jede
Nacht im Traume uns schon unterm Weihnachtsbaume. O, O, O wie sind wir Kinder
froh! U, U, U jetzt weiß ich, was ich tu: Hol den Schlitten aus
dem Keller, und dann fahr ich immer schneller. U, U, U jetzt weiß
ich, was ich tu! WINTER ADE
1. Winter, ade! Scheiden tut weh. Aber
dein Scheiden macht, dass mir das Herze lacht. Winter ade! Scheiden tut
weh! 2. Winter, ade! Scheiden tut weh. Gerne vergess ich dein, kannst
immer ferne sein. Winter, ade! Scheiden tut weh! 3. Winter, ade! Scheiden
tut weh. Gehst du nicht bald nach Haus, lacht dich der Kuckuck aus. Winter,
ade! Scheiden tut weh! JUCHE, DER ERSTE SCHNEE!
1.
Juche, juche, juche, der erste Schnee! In großen, weißen Flocken
so kam er über Nacht und will uns alle locken hinaus in Winterpracht! 2.
Juche, juche, erstarrt sind Bach und See! Herbei von allen Seiten aufs
glitzerblanke Eis dahin, dahinzugleiten nach alter froher Weis! 3.
Juche, juche, jetzt locken Eis und Schnee! Der Winter kam gezogen
mit Freuden mannigfalt, spannt seinen weißen Bogen weit über
Feld und Wald! NIE SCHNEE
Bei uns
ist im Winter fast nie Schnee. Das ist etwas schade, ach herrje! Würde
gern im Schnee spazierengehn und die Schneeflocken tanzen sehn. Würde
gern mit Papa einen Schneemann machen, da gäb's sicher was zu lachen! Und
mit den Kindern auf der Strasse Schneebälle werfen, da würd ich dich
sicher auch mal treffen! Würde meine Schwester auf dem Schlitten durch
die Strassen ziehen, und mich dann in den Schnee legen, ach, das wär schön! Ich
will mal wieder in ein Schneeland fahrn! Meine Oma wohnt in einem - ich komme
bald, bis dann!
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